AK-5

11. Juni 2015 

AK-5 „Ardea“

Am 1.Juni 1990 konnte die Akaflieg Karlsruhe den Erstflug der AK-5, ihres ersten Prototypen in Faserverbundbauweise (der fertiggestellt wurde) feiern. Das Rumpfvorderteil wurde bei der AK-5 von der Glasflügel 604 übernommen, während der Flügel in überarbeiteten Falcon-Formen gebaut wurde (siehe Drei-Seiten-Ansicht). Da das „Innenleben“ der AK-5 komplett selbst konstruiert wurde, stellt(e) das Erstellen der Nachweise für das Luftfahrtbundesamt eine größere Herausforderung für die Akaflieg dar. Der Erhalt einer „richtigen“ Verkehrszulassung wird in absehbarer Zeit angestrebt. Noch ausstehende Teile der Flugerprobung werden sukzessive durchgeführt.

Die AK-5 hat sich auf verschiedenen Wettbewerben bewährt und ist ein bei geübteren Piloten beliebtes Flugzeug der Akaflieg Karlsruhe.

Auch auf anderem Gebiet konnte sich die AK-5 bereits bewähren:
Im Jahr 1992 wurde der Akaflieg Karlsruhe der Sicherheitspreis des Berblinger-Wettbewerbes der Stadt Ulm für die „Messung von Flugzeugschwingungen im Flug“ zuerkannt. Hierfür war die AK-5 mit Dehnmessstreifen ausgerüstet worden, um aeroelastische Schwingungen im Flug unter realen Segelflugbedingungen erfassen zu können. (Details siehe eigenes PDF-Dokument)

Aktuell unterzieht die Akaflieg die AK-5 einem Maßnahmenpaket zur weiteren Verbesserung der Flugleistungen und -Eigenschaften. Unter dem Titel „Optimierung AK-5“ wurde die bereits beim Flächenbau vorgesehene Ausblasung aktiviert und wurden Winglets gebaut. Im Rahmen einer Diplomarbeit soll die Umströmung der Winglets numerisch simuliert werden. Darauf aufbauend können dann gegebenenfalls noch besser angepasste Winglets konstruiert werden.

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