Monatsupdate November/Dezember
AK-X
Die Vorbereitungen für das Rollout laufen. Damit 23.01. auch ein fertiggestelltes Flugzeug präsentiert werden kann, wurde an unterschiedlichen Baugruppen gearbeitet.
Die Bremsklappensteuerung wurde bisher etwas zurückgestellt, da für den Standschwingversuch die Bremsklappensteuerung keinen signifikanten Einfluss besitzt. Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse im vorderen Rumpfbereich, gibt es an ein paar Stellen gewisse Herausforderungen. Hier wurden nun die fehlenden Bauteile und Führungen eingeklebt und lackiert. Ein paar Metallteile fehlen noch, aber sobald diese fertig sind, kann die Bremsklappe mit Flügel getestet werden.
Zum Anderen wurde die Betätigung der Wölbklappe auf eine Wälzllagerung umgestellt und damit auch fertiggestellt. Nun ist die Betätigung schön leichtgängig, so kann man damit fliegen.
Ein relativ langwieriger Prozess war das Anpassen der Steuerungsverkleidungsteile. Bei der AK-X ist die Steuerung eigentlich überall und muss vor Fremdkörpern und Dreck geschützt werden. Dafür wurden Gewinde eingeklebt und anschließend lackiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Die Auswertung des Standschwingversuches wurde im Rahmen der Bachelorarbeit von Vincent Löffler fertiggestellt. Die Ergebnisse hieraus sehen alle ziemlich vielversprechend aus.
Eine Erkenntnis daraus ist, dass die Seitenruder massenausgeglichen werden müssen. Die Ruder im horizontalen Flügelteil wurden leicht genug gebaut und müssen nicht ausgeglichen werden. Die Steifigkeit des Flügels entspricht circa den ursprünglichen Annahmen. Nach dem Ausgleich der Seitenruder deutet alles darauf hin, dass wir mit der maximalen Fluggeschwindigkeit zufrieden sein können. Also alles in allem wirklich ein sehr gutes Ergebnis!
Der Massenausgleich der Seitenruder ist jedoch ein bisschen schwierig. Wir hatten erwartet, dass das Seitenruder flattertechnisch unkritisch sei und hierbei eine sehr konservative Bauweise gewählt. Ein Massenausgleich würde pro Ruder 1,5kg betragen. Durch die Position der Seitenruder am Flugzeugende müsste diese Masse im vorderen Rumpfteil mit 9kg ausgeglichen werden. Die AK-X ist bereits jetzt schon recht schwer. Deswegen wurde eine neue Bauweise der Seitenruder für ein Bruchruder aus Aramid konstruiert und gebaut. Hier ist jetzt noch der Bruchversuch ausstehend, um zu überprüfen, dass das Ruder mit deutlich reduziertem rücklastigen Moment genug aushalten kann.

Das Rollout rückt näher und es wird voraussichtlich nochmal stressig. Damit sich der Aufwand auch lohnt, würden wir uns sehr freuen, euch alle beim Rollout am 23.01.2026 um 19 Uhr im Gerthsen Hörsaal des KIT zu sehen!
AK-11
In den vergangenen Wochen wurden die Arbeiten In den vergangenen Wochen wurden die Arbeiten am Demonstrator vollständig abgeschlossen. Er steht nun in einer eigens für ihn konstruierten Halterung, wodurch die gekoppelten Klappenausschläge gut sichtbar sind.

Parallel dazu wurden weitere Tests zum Aufbau des Biegelaminats durchgeführt, das später im Windkanalmodell und anschließend auch im finalen Prototypen eingesetzt werden soll. Diese Versuche dienten vor allem dazu, geeignete Materialien und Fertigungsschritte zu erproben. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen für den Bau des Versuchsholms weiter. Der Start der Arbeiten ist für Januar geplant, wobei der Fokus insbesondere auf der Evaluation der Fertigungsweise liegt.
Auch die Vorbereitungen für das Windkanalmodell, das im Mai 2026 im Laminarwindkanal an der Uni Stuttgart vermessen werden soll, wurden fortgesetzt. Während sich das Profil derzeit noch in der Optimierung befindet, laufen parallel bereits organisatorische sowie technische Vorbereitungen für den späteren Aufbau des Modells.
Neben den technischen Arbeiten wurde das Projekt auch verstärkt nach außen präsentiert. Es wurden umfangreiche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. Dazu zählt die Anmeldung zur Teilnahme am Girls‘ Day im April des kommenden Jahres sowie die Konkretisierung einer Schulkooperation. Darüber hinaus fanden die Dreharbeiten für das Projektvideo statt, das im Januar auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht werden soll. Das Video stellt das Projekt, seine Ziele und Herausforderungen sowie den aktuellen Projektfortschritt vor.









