Autor: marcel.metzger

Autor: marcel.metzger

AK-11

Monatsupdate September/Oktober

AK-X

In den vergangenen Wochen hat das Projekt einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Die AK-X hat erfolgreich ihren Erstflug absolviert! Dem voraus gingen intensive Vorbereitungsarbeiten, um das Flugzeug technisch fertigzustellen und alle zulassungsrelevanten Themen für die Flugerprobung zu klären.

Vor dem Erstflug wurden noch die Rudereinstellungen abgeschlossen, die Elektrik eingebaut und die letzten Arbeiten an den Fahrwerken durchgeführt. Im flugfertigen Zustand konnte die AK-X dann final gewogen werden. Dabei zeigte sich, das zusätzlicher Ballast im Bug nötig ist, um den gewünschten Schwerpunkt für den Erstflug zu erreichen.
Da das vordere Fahrwerk mit den bisherigen Elastomerelementen zu stark einfederte entschieden wir uns die Fahrwerksdämpfer auf Ringfedern umzubauen.

Nach der Begutachtung durch unseren Bauprüfer wurde außerdem die Unbedenklichkeitserklärung unterzeichnet. Auch alle weiteren Nachweise konnten bei der Zulassung akzeptiert werden, um die Flugerprobung beginnen zu dürfen.

Der Erstflug verlief schließlich äußerst erfolgreich und hätte kaum besser laufen können. Auch der Testpilot zeigte sich begeistert und lobte das Flugzeug: „Sehr schönes Flugzeug, habt ihr sehr gut gebaut. Glückwunsch!“ Noch am selben Tag konnte der Kreis der fliegenden Piloten erweitert werden.

Von links nach rechts: Nikolas Braun (Projektleitung AK-X), Ingmar Mayerbuch (DLR-Testpilot), Aaron Sutor (Erster Vorsitzender Akaflieg am KIT)
© Akaflieg am KIT / Fabian Kästner

Die guten Wetterbedingungen an den darauffolgenden Tage wurden direkt für die weitere Flugerprobung genutzt. Da die fs35 nicht mehr als Schleppflugzeug zur Verfügung stand, wurde die AK-X von einer Super Dimona geschleppt. Dabei wurden verschiedene Geschwindigkeiten und Klappenstellungen erprobt. Außerdem wurde der Kurvenwechsel mit Rudervollausschlägen erprobt und erste Langsamflugversuche gemacht. Weiterhin besteht allerdings Verbesserungsbedarf bei der Wirksamkeit des Höhenruders.

Premiere: Die fs35 der Akaflieg Stuttgart verhilft der AK-X zum ersten Mal in die Lüfte
© Akaflieg am KIT / Fabian Kästner

Bei der Flugerprobung wurden erste Erfahrungen mit dem Fahrwerk gesammelt. Eine Landung auf Gras verlief eher holprig. Mithilfe von Kameras in den Fahrwerken konnte eine Einfederung von über 50 % festgestellt werden. Vorn wird nun der Reifendruck reduziert und das Hauptfahrwerk auch auf Ringfedern umgestellt. Weitere Anpassungen sind am Klinkmechanismus und den Ruderanschlüssen geplant. Eine Messanlage u.a. zur Aufzeichnung der Steuereingaben wird im Moment ebenfalls geplant.

Der Testflug der AK-X verlief reibungslos.
© Akaflieg am KIT / Fabian Kästner

Nach dem erfolgreichen Erstflug liegt der Fokus nun auf der systematischen Fortsetzung der Flugerprobung, der Auswertung der bisherigen Ergebnisse und der Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Die AK-X im Endanflug, kurz vor ihrer ersten Landung.
© Akaflieg am KIT / Fabian Kästner

AK-11

Im September und Oktober wurden große Fortschritte am Metallgestell für die AK-11 Bruchflügelformen erzielt. Dabei konnten einige Interessenten in das Projekt eingeführt werden und erste Erfahrungen mit Arbeiten in der Akaflieg sammeln. Der gespendete Stahl wurde zu einem Fachwerk zusammengeschweißt, das einerseits die aus Ureol gefrästen Formen vor Verzug schützt und gleichzeitig eine angenehme Arbeitshöhe erlaubt. Zusätzlich haben wir vorgesehen, dass sich einfach Schraubzwingen anbringen lassen, die später bei geschlossener Form für die nötige Pressung sorgen. Derzeit laufen hier noch die letzten Arbeiten, etwa das Anbringen von Rollen, mit denen sich die Formen leicht in der Werkstatt verschieben lassen.

Um die Problematik des Mylarbands auf der Unterseite weiter zu untersuchen, wurde Anfang Oktober begonnen, kleine Flügelsegmente zu bauen. Mit ihnen soll die Baubarkeit verschiedener Abdichtlösungen getestet werden. Als erstes haben wir ein Flügelstück gebaut, bei dem für die Vorderkantenklappe ein 50 µm dickes Abdeckband aus Edelstahl zum Einsatz kommen soll (normales Mylar ist ca. 200 µm dick). Dadurch wird die eingebrachte Störung in die Strömung kleiner und die laminare Laufstrecke auf der Unterseite verlängert. Die Schwierigkeit dabei ist, das Edelstahlabdeckband einzuschleifen und sauber einzuarbeiten, da es deutlich leichter Beulen bildet als Mylar. Weitere Konzepte werden bis Jahresende gebaut und ermöglichen uns, eine vielversprechende Lösung auszuwählen. Diese wird dann 2027 in einem kleineren Windkanalversuch vermessen.

Seit September läuft eine Projektarbeit von Philip Dong und seinem Kommilitonen an der DHBW Karlsruhe zur vorläufigen Auslegung der Steuerung der AK-11 in Rumpf und Flügel. Neben einer Berechnung der Steuerung für verschiedene Flugfälle soll dabei auch ein CAD-Modell entstehen.

Außerdem haben wir ein neues AK-11 Youtube Video veröffentlicht! Hierbei wird der Bau des Windkanalmodells gezeigt und die Ergebnisse der Windkanalmessungen diskutiert.

AK-11

Monatsupdate Juli/August

AK-X

In den vergangenen beiden Monaten hat das Projekt wieder wesentliche Fortschritte gemacht, insbesondere bei der Systemintegration und den Vorbereitungen für den anstehende Erstflug.
Ein wichtiger Meilenstein war der finale Einbau der Bremse. Zudem wurde die Steuerung der AK-X komplett eingestellt. Dies stellte sich als äußerst aufwendig heraus, da das System eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten bietet und präzise abgestimmt werden muss. Eine besondere Herausforderung liegt hierbei darin, dass der Hauptbolzen beim Aufrüsten direkt durch die Steuerung gesteckt wird.

Auch das Gesamtrettungssystem konnte in diesem Zeitraum erfolgreich verbaut werden. Ebenfalls erfreuliche Neuigkeiten gibt es von der Seitenruderpedalerie: Die überarbeitete Lösung für die Pedalverstellung ist nun fertiggestellt und funktioniert in der Praxis hervorragend!

Neben den Arbeiten am Flugzeug selbst läuft auch die Vorbereitung der Flugerprobung auf Hochtouren. Hierzu fand bereits eine ausführliche Besprechung mit den erfahrenen Piloten der SB 13 statt, um wertvolle Erkenntnisse aus deren Flugerprobung in unser Vorgehen einfließen zu lassen.


Die Abnahme des Flugzeuges durch unseren Bauprüfer ist aktuell im Gange. Soweit sieht alles gut aus!

AK-11

1. Projektfortschritt

Anfang Juli wurde die Messkampagne im Laminarwindkanal (LWK) der Universität Stuttgart erfolgreich durchgeführt. Bei den verschiedenen Messpunkten wurden zahlreiche Kennwerte des Profils ermittelt, die auf die Leistungsfähigkeit schließen lässt. Zudem wurden zulassungsrelevante Größen gemessen, wie die Langsamflugeigenschaften und die Querruderwirksamtkeit des Profils. Dabei konnten das Potential des Konzepts durch deutlich höhere Auftriebsbeiwerte bestätigt werden. Es hat sich aber auch gezeigt, dass das Abdichtkonzept auf der Flügelunterseite überarbeitet werden muss. Der negative Einfluss des Mylarbands auf die Grenzschicht hat zu einem verfrühten laminar-turbulenten Umschlag auf der Unterseite im Schnellflug geführt.

Als Konsequenz von diesen Ergebnissen wurden weitere mögliche Konzepte erörtert, die momentan fertigungstechnisch untersucht werden. Letztendlich werden in einer kleinen weiteren Messkampagne nächstes Jahr diese neuen Konzepte aerodynamisch untersucht werden.

Weiter ging es in der zweiten Julihälfte mit dem Stahlunterbau für die Flügelformen der AK-11. Zur Zeit werden drei Tonnen Stahl zu Metallgestellen verschweißt, damit diese später die Ureolformen der Flügel versteifen können. Hierbei werden mehrere neue Mitglieder in das Schweißen eingewiesen.

Ebenfalls hat Jakob Matschiner seine Masterarbeit, die sich thematisch mit der Flügelsteuerung der AK-11 befasst, erfolgreich abgeschlossen. Aufbauend auf dieser Masterarbeit wird derzeit ein Konzept für die rumpfseitige Steuerung ausgearbeitet und in Form eines Demonstrators aufbereitet.

Des Weiteren laufen gerade die Planungen zum Kauf des Rumpfes, auf dessen Basis die AK-11 gebaut werden soll sowie eines zugehörigen Anhängers.

2. Öffentlichkeitsarbeit

Es wurde ein neues YouTube Video zum Windkanalmodell und den Versuchen mit diesem im LWK gedreht. In diesem wird genauer auf den Bau des Windkanalmodells eingegangen. Zudem werden die zahlreichen Versuche im LWK erläutert und anschließend die Ergebnisse diskutiert.

Dieses wird bald auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht werden! Schaut gerne vorbei!

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Monatsupdate Mai/Juni

AK-X

In den letzten beiden Monaten wurden einige Versuche durchgeführt. Zum einen wurden die Belastungsversuche der Fahrwerke am DLR in Stuttgart am Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie gemacht. Dabei wurden beim Bugfahrwerk 110 Kilogramm sowie beim Hauptfahrwerk 550 Kilogramm im freien Fall geworfen, um den dynamischen Landungsvorgang realistisch abzubilden. Ein weiterer, kleinerer quasistatischer Belastungsversuch des Bugfahrwerkes mit einer seitlichen Belastung wurde danach in unserer Werkstatt durchgeführt. Somit sind die Festigkeiten der Fahrwerke nachgewiesen.

Ebenso wurde der Steuerungsbelastungsversuch durchgeführt. Hier haben wir – wie schon bei Versuchen in der Vergangenheit (Winglet, Bugkupplung) – wieder Unterstützung von der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine am KIT bekommen, die uns bei diesem Versuch mit Messequipment unterstützt haben. Dafür wurden an Steuerknüppel, Wölbklappengriff, Bremsklappengriff und den Seitenruderpedalen die notwendigen Kräfte aufgebracht und dabei die elastische Verformung gemessen. Zusammen mit dem Nachweis der analytischen Berechnung der Steuerung im Rumpf sollte damit der gesamte Festigkeitsabschnitt nachgewiesen sein.

Ein großer Dank gilt hierbei an dieser Stelle dem DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie sowie der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine am KIT bei der Unterstützung dieser wichtigen Versuche!

Es gibt leider immer noch einige Stellen, bei denen nach wie vor einige Verbesserungen notwendig sind. Dazu zählen beispielsweise die Bugfahrwerksklappen: Die alte Federbefestigung hat die Fahrwerksklappen so elastisch verformt, dass diese nicht sauber in der Kontur liegen, weswegen hier ein anderer Befestigungspunkt getestet wurde. Bei den Ruderanschlüssen und deren Entriegelung wurden unterschiedliche Konzepte getestet, da An- und Abschluss der Ruderanschlüsse in der Vergangenheit etwas schwierig war. Somit sollten wir nun auch hierfür eine funktionierende Lösung haben. Bei der Verstellung der Seitenruderpedalerie hat sich auch herausgestellt, dass die ursprüngliche Lösung schlecht funktioniert, weswegen dort ebenfalls eine andere Lösung konstruiert wurde. Hierfür werden die Teile gerade geschweißt und müssen anschließend noch vernickelt werden.

Anfang Juli durften wir dann außerdem die AK-X auf der ILA (Internationalen Luftfahrtausstellung) in Berlin ausstellen.

AK-11

1. Projektfortschritt

Mitte Mai wurde der Innenausbau des Windkanalmodells vervollständigt und das Modell fertig verklebt. Nach dem anschließenden Endformen und dem Einbau der Klappe wurde das Modell zum Finish zum Streifeneder in Grabenstetten gegeben. Ende Juni konnte das Modell schließlich in den Laminarwindkanal in Stuttgart gebracht werden. Nach kleinen Nacharbeiten an dem Modell wurde das Modell schließlich in den Windkanal eingebaut und die Messkampagne konnte beginnen.

Parallel wurde die Masterarbeit von Jan-Felix Santosa zur Struktur der AK-11 abgeschlossen und Anna Klesens Masterarbeit zu dem Flügel-Rumpf Übergang der AK-11 begonnen. Jakob Matschiner befasst sich in seiner Masterarbeit mit der Steuerung der AK-11.

2. Öffentlichkeitsarbeit

ILA Berlin

Auf der ILA in Berlin waren wir am Stand der Idaflieg vertreten und präsentierten in diesem Ramen den Demonstrator der AK-11.

Tag der Wissenschaften

Am 27.6. fand der Tag der Wissenschaften in Stuttgart statt. Da das AK-11 Projekt über die in Stuttgart angesiedelte Aerospace-Länd Initiative gefördert wird, waren wir auch hier mit einem Stand beteiligt, an dem das Projekt vorgestellt wurde.

AK-11

Monatsupdate März/April

AK-X

Weiter ging es bei den Seitenrudern, in welches die Einbauteile eingeklebt und verklebt wurden. In das rechte Seitenruder wurde dabei auch direkt die Funkantenne integriert. Nach dem Entformen hat sich herausgestellt, dass man sich bei der Überschlagsrechnung für die Seitenruder etwas verrechnet hatte. Statt 1,5kg inkl. Massenausgleich wiegen die Ruder nun 1,2kg inklusive Massenausgleich. Diese sind also zum Glück leichter geworden, als gedacht.
Damit hat sich der Seitenruderneubau auf jeden Fall gelohnt, da sich dadurch die Zuladung um circa 10kg erhöht hat.

Aufgrund des geringen Radstandes wurde eine Spureinstellung in das Hauptfahrwerk integriert. Damit ist es möglich, Bauungenauigkeiten auszugleichen. Dafür wurde die AK-X auf einer asphaltierten Fläche mit geringen Unebenheiten aufgebaut. Es stellte sich heraus, dass man die Achse nur um 0,2° verdrehen muss, um einen perfekten Geradeauslauf zu erreichen.

Für den Belastungsversuch der Fahrwerke wurden die Gestelle geschweißt. Mit der Dämpfereinspannung konnte ein erster quasistatischer Test von den Bugfahrwerksdämpfern durchgeführt werden. Daraufhin wurde die Schaumpackung nochmal geändert, sodass die Dämpfer nun eine höhere Steifigkeit besitzen.

Die digitale Trimmungsanzeige wurde gefertigt und die gesamte Trimmung mit dem neuen Motor getestet. Das sieht soweit auch sehr gut aus.

Bei den Nachweisen wurden zum einen die analytische Berechnung der Steuerung im Flügel und Winglet fertiggestellt. Zusätzlich wurden Belastungsversuche an Gepäckfach, Batterien, I-Pilz, etc. durchgeführt. Im Flügel befinden sich an manchen Stellen Eigenbaulinearlager, ähnlich, wie sie auch bei anderen Segelflugzeugen verwendet werden. Aufgrund der Rückpfeilung fungieren diese Lager aber nicht nur als Knickschutz der Steuerstange sondern erfahren radiale Kräfte. Somit wurde hier noch ein Belastungsversuch durchgeführt und die Freigängigkeit geprüft. Die ganzen Dokumente zu diesen Bauteilversuchen wurden ebenfalls fertiggestellt und sind vom LBA akzeptiert.

Als nächstes stehen jetzt noch Steuerungsbelastungsversuch und Fahrwerksbelastungsversuch sowie die Einreichung der analytischen Rechnung der Rumpfsteuerung aus, um den Festigkeitsabschnitt komplett abzuschließen.

AK-11

1. Projektfortschritt

Der Bau des Windkanalmodells schreitet in großen Schritten voran. Alle Schalen wurden mittlerweile infiltriert (Ober- und Unterschale von Flosse und Ruder) und zum verkleben passend zugeschliffen. Auch die Einbauteile sind weitgehend konstruiert und fertiggestellt. Die Setzhilfen für diese befinden sich derzeit noch in den letzten Zügen. Sobald diese ebenfalls gefertigt sind, kann das Einkleben des Innenausbaus erfolgen.

Mitte Mai soll das Windkanalmodell vollständig verklebt und bereit für das Finishen sein. Ab dem 08.06. finden anschließend die Messungen im Laminarwindkanal der Universität Stuttgart statt. Da das Windkanalmodell jedoch bereits eine Woche vorher in Stuttgart sein soll, darf keine Zeit vergeudet werden.

2. Öffentlichkeitsarbeit

Schulkooperation – Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen

Die Kooperation mit der Ehrhart-Schott-Schule in Schwetzingen wurde erfolgreich abgeschlossen. Nach einer Einführungsveranstaltung Mitte Februar wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der zwölften Klasse in drei weiteren Terminen ein kleines Flügelprofil laminiert.

Am 16.04. fand schließlich die Abschlussveranstaltung am KIT statt. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in unsere Werkstatt am Campus West, bevor es zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa ging. Zum Anschluss konnten Sie im Rahmen einer KIT Führung das Institut für Strömungsmechanik sowie das Institut für Thermische Strömungsmaschinen noch etwas näher kennenlernen.

Girls Day am KIT

Am 23.04. fand der Girls’ Day am KIT statt. Der Girls’ Day ist ein einmal im Jahr stattfindender Aktionstag, der Mädchen und Frauen motivieren soll, Berufe aus den Bereichen Handwerk, Technik, Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Forschung zu ergreifen.

Auch wir haben in diesem Rahmen einen Workshop angeboten, um Schülerinnen für Technik und natürlich insbesondere für die Luftfahrt zu begeistern. In einem 3,5-stündigen Workshop wurden gemeinsam die Grundlagen des Fliegens sowie des Segelflugzeugbaus erarbeitet. Anschließend durften die Teilnehmerinnen im alter zwischen 12 und 15 Jahren aus Balsaholz ihre eigenen Flugzeuge zusammenstecken, bemalen und auf der Wiese vor dem Audimax Hörsaal testen. Dabei ging es vor allem darum, den Schwerpunkt des Flugzeugs zu bestimmen und zu untersuchen, wie sich unterschiedliche Schwerpunktlagen auf die Flugeigenschaften auswirken.

Aero Messe

Auch auf der Aero Messe in Friedrichshafen war die Akaflieg am Stand des Stuttgarter Instituts für Aerodynamik und Gasdynamik (IAG) vertreten und präsentierte in diesem Ramen den Demonstrator der AK-11.

AK-11

Monatsupdate Januar/Februar

AK-X

Der Januar war stark von Vorbereitungen für das Rollout geprägt. Vom Videodreh für den Rollout-Movie – welcher inzwischen auf YouTube veröffentlicht ist – über Vorbereitungen der Vortäge und der AK-X selbst. Aber der Aufwand hat sich gelohnt: Die Rückmeldung der Gäste war sehr gut! Vielen Dank an alle, die beim Event mitgeholfen haben sowie an alle Akaflieg-Generationen vor uns, die durch ihre Arbeit die AK-X überhaupt erst in dieses Stadium gebracht haben. Die nächste, noch bessere Veranstaltung wird dann der Erstflug. Das dauert aber noch ein bisschen…

Nach dem Rollout ging es dann eigentlich auch direkt weiter mit den Arbeiten an der AK-X. So wurden zum Beispiel die Flächenrädchen lackiert und die Befestigung davon an die Winglets geklebt.
Ein offener Punkt sind noch die Seitenruder: Ein Ergebnis des Standschwingversuchs war, dass die Seitenruder massenausgeglichen werden müssen. Die aktuellen Seitenruder sind nicht besonders auf Leichtbau optimiert und besitzen vor allem eine große Rücklastigkeit. Deswegen wurde die Konstruktion geändert: Das Bruchruder wurde bereits letztes Jahr gebaut, aber aufgrund des Rollouts erstmal nach hinten verschoben. Nun wurde ein Bruchversuch durchgeführt, bei dem die gemessene Sicherheit des Bruchruders von 3,3 bestimmt wurde. Daraufhin wurden die Formen aus Ureol bei der Akaflieg Stuttgart gefräst. Die Schalen sind jetzt alle eingelegt und die Einbauteile wie die Anlenkungsrippe, Scharniere oder Massenausgleich gebaut.

Die Anzeige der Trimmung wurde von einer rein mechanischen Anzeige auf eine digitale Anzeige geändert. Der Grund dafür liegt in beengten Platzverhältnissen für die Verlegung des Bowdenzuges für die mechanische Anzeige. Der Trimmungsschlitten, welcher durch einen neuen Trimmungsmotor geändert werden musste, wurde aus Metall gefertigt.

Ein anderes Problem sind aktuell die Dämpfer des Bugfahrwerkes, welche immer noch im Stillstand zu viel einfedern. Um die Packung aus Schaum anzupassen, wurde eine Einspannung für eine Prüfmaschine gebaut. Damit kann dann quantitativ bestimmt werden, was die optimale Packung ist.

Ein ausstehender Versuch, welcher für den Erstflug notwendig ist, ist der Fahrwerksbelastungsversuch. Diesen werden wir jetzt beim DLR in Stuttgart am Institut von Struktur und Design durchführen. Damit kann dann die Energieaufnahme der Dämpfer und die Festigkeit der Fahrwerke nachgewiesen werden.
Bei den Nachweisen wurde auch das Übersichtsdokument für den Festigkeitsabschnitt eingereicht. Damit haben wir jetzt 2/3 aller notwendigen Paragraphen für den Erstflug bearbeitet. Es geht also an allen noch offenen Baustellen voran und Richtung Erstflug.


AK-11

Projektfortschritt

Die Vorbereitungen für das Windkanalmodell schreiten weiter voran. Der Termin im Laminarwindkanal der Universität Stuttgart hat sich jedoch um einen Monat nach hinten verschoben und ist nun für Anfang Juni angesetzt. Parallel dazu wird das Profil aktuell weiter optimiert. Ziel ist es, ein vollständig eigenentwickeltes Profil im Windkanal vermessen zu können. Die Fertigung der Formen ist für Mitte März geplant. Der eigentliche Baubeginn des Windkanalmodells ist für Anfang April vorgesehen.

Im Bereich Struktur wurde die Flügelstruktur im Rahmen der Masterarbeit von Jan Santosa weiter vertieft untersucht. Dabei stehen insbesondere strukturelle Auslegung, Steifigkeitsanforderungen sowie konstruktive Detailfragen im Fokus. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Auslegung des Flügels ein. Im aktuellen Stand wurde die Grunddefinition des Flugzeugs mit einer vorläufigen Flügelgeometrie, sowie die Bestimmung der Steifigkeiten und der Massen durchgeführt. Mit den in der Bauvorschrift angegebenen Geschwindigkeiten und die verschiedenen Massenkonfigurationen und Klappenstellungen war es möglich, die Definition aller Lastfälle, insgesamt 792, durchzuführen. Dies wird gefolgt von der Bestimmung der Schnittlasten in den Flügelkomponenten und mittels Weggrößenverfahren der Lasten an den Lagern der Nasenklappe und Scharnieren der Wölbklappen.

Im Rahmen der Masterarbeit von Jakob Matschiner werden aktuell mehrere Konzepte zur Ansteuerung der Vorderkantenklappe zusammen mit den Wölbklappen und Querrudern ausgearbeitet und systematisch evaluiert.

Ein wesentlicher Meilenstein für die zukünftigen Konstruktionsarbeiten ist das Sponsorship von Dassault Systèmes. Im Rahmen dieser Kooperation haben wir vollen Zugriff auf die 3DEXPERIENCE-Plattform erhalten. Künftig können sämtliche Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten in einer durchgängigen CAD-Umgebung mit integriertem Product-Data-Management (PDM) durchgeführt werden.

Öffentlichkeitsarbeit

Erste Vorstellung der AK-11 beim Rollout der AK-X

Ende Januar wurde die AK-11 im Rahmen des Rollouts der AK-X erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Vor rund 700 Gästen konnten wir das neue Projekt präsentieren und einen Ausblick auf die Zukunft der Akaflieg Karlsruhe geben. Das Interesse war sehr groß und das Feedback durchweg positiv.

Schulkooperation – Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen

Die Kooperation mit der Ehrhart-Schott-Schule in Schwetzingen ist erfolgreich gestartet. Am 12.02. fand eine Einführungsveranstaltung statt, bei der die Akaflieg sowie das geplante Bauprojekt vorgestellt wurden. Am 26.02. begann anschließend die praktische Bauphase. In drei Etappen laminieren die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse ein kleines Flügelprofil. Ziel der Kooperation ist es, praxisnahe Einblicke in Faserverbundtechnik, aerodynamische Grundlagen und konstruktive Prinzipien zu vermitteln. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Präsentationsveranstaltung am KIT Mitte April, bei der die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt werden.

AK-11

Monatsupdate November/Dezember

AK-X

Die Vorbereitungen für das Rollout laufen. Damit 23.01. auch ein fertiggestelltes Flugzeug präsentiert werden kann, wurde an unterschiedlichen Baugruppen gearbeitet.

Die Bremsklappensteuerung wurde bisher etwas zurückgestellt, da für den Standschwingversuch die Bremsklappensteuerung keinen signifikanten Einfluss besitzt. Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse im vorderen Rumpfbereich, gibt es an ein paar Stellen gewisse Herausforderungen. Hier wurden nun die fehlenden Bauteile und Führungen eingeklebt und lackiert. Ein paar Metallteile fehlen noch, aber sobald diese fertig sind, kann die Bremsklappe mit Flügel getestet werden.

Zum Anderen wurde die Betätigung der Wölbklappe auf eine Wälzllagerung umgestellt und damit auch fertiggestellt. Nun ist die Betätigung schön leichtgängig, so kann man damit fliegen.

Ein relativ langwieriger Prozess war das Anpassen der Steuerungsverkleidungsteile. Bei der AK-X ist die Steuerung eigentlich überall und muss vor Fremdkörpern und Dreck geschützt werden. Dafür wurden Gewinde eingeklebt und anschließend lackiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Auswertung des Standschwingversuches wurde im Rahmen der Bachelorarbeit von Vincent Löffler fertiggestellt. Die Ergebnisse hieraus sehen alle ziemlich vielversprechend aus.
Eine Erkenntnis daraus ist, dass die Seitenruder massenausgeglichen werden müssen. Die Ruder im horizontalen Flügelteil wurden leicht genug gebaut und müssen nicht ausgeglichen werden. Die Steifigkeit des Flügels entspricht circa den ursprünglichen Annahmen. Nach dem Ausgleich der Seitenruder deutet alles darauf hin, dass wir mit der maximalen Fluggeschwindigkeit zufrieden sein können. Also alles in allem wirklich ein sehr gutes Ergebnis!

Der Massenausgleich der Seitenruder ist jedoch ein bisschen schwierig. Wir hatten erwartet, dass das Seitenruder flattertechnisch unkritisch sei und hierbei eine sehr konservative Bauweise gewählt. Ein Massenausgleich würde pro Ruder 1,5kg betragen. Durch die Position der Seitenruder am Flugzeugende müsste diese Masse im vorderen Rumpfteil mit 9kg ausgeglichen werden. Die AK-X ist bereits jetzt schon recht schwer. Deswegen wurde eine neue Bauweise der Seitenruder für ein Bruchruder aus Aramid konstruiert und gebaut. Hier ist jetzt noch der Bruchversuch ausstehend, um zu überprüfen, dass das Ruder mit deutlich reduziertem rücklastigen Moment genug aushalten kann.

Das Rollout rückt näher und es wird voraussichtlich nochmal stressig. Damit sich der Aufwand auch lohnt, würden wir uns sehr freuen, euch alle beim Rollout am 23.01.2026 um 19 Uhr im Gerthsen Hörsaal des KIT zu sehen!


AK-11

In den vergangenen Wochen wurden die Arbeiten In den vergangenen Wochen wurden die Arbeiten am Demonstrator vollständig abgeschlossen. Er steht nun in einer eigens für ihn konstruierten Halterung, wodurch die gekoppelten Klappenausschläge gut sichtbar sind.

Parallel dazu wurden weitere Tests zum Aufbau des Biegelaminats durchgeführt, das später im Windkanalmodell und anschließend auch im finalen Prototypen eingesetzt werden soll. Diese Versuche dienten vor allem dazu, geeignete Materialien und Fertigungsschritte zu erproben. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen für den Bau des Versuchsholms weiter. Der Start der Arbeiten ist für Januar geplant, wobei der Fokus insbesondere auf der Evaluation der Fertigungsweise liegt.

Auch die Vorbereitungen für das Windkanalmodell, das im Mai 2026 im Laminarwindkanal an der Uni Stuttgart vermessen werden soll, wurden fortgesetzt. Während sich das Profil derzeit noch in der Optimierung befindet, laufen parallel bereits organisatorische sowie technische Vorbereitungen für den späteren Aufbau des Modells.

Neben den technischen Arbeiten wurde das Projekt auch verstärkt nach außen präsentiert. Es wurden umfangreiche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. Dazu zählt die Anmeldung zur Teilnahme am Girls‘ Day im April des kommenden Jahres sowie die Konkretisierung einer Schulkooperation. Darüber hinaus fanden die Dreharbeiten für das Projektvideo statt, das im Januar auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht werden soll. Das Video stellt das Projekt, seine Ziele und Herausforderungen sowie den aktuellen Projektfortschritt vor.

AK-X

Belastungsversuch: Bugkupplung AK-X

Was ist eine Bugkupplung und warum wird sie getestet?

Wie auch andere Segelflugzeuge besitzt auch die AK-X eine Schleppkupplung, über die das Flugzeug
beim F-Schlepp mit dem Schleppseil und somit dem Schleppflugzeug verbunden wird. Eine Schwerpunktkupplung ist jedoch zunächst nicht vorgesehen, da das Windenstartverhalten bei Nurflüglern etwas komplizierter ist als bei Flugzeugen der Standardkonfiguration.

Um sicherzustellen, dass die Struktur diese Belastungen sicher trägt, wird ein sogenannter Bugkupplungsbelastungsversuch durchgeführt. Dabei werden alle typischen Lastfälle simuliert, die im realen Betrieb auftreten können und von der Zulassung vorgegeben werden. Das Ziel ist der Nachweis der strukturellen Festigkeit der Bugkupplungsbefestigung und Funktionssicherheit des Kupplungsmechanismus auch unter maximaler Belastung.

Der Nachweis ist für einen Erstflug notwendig.

Im Vordergrund: Hydraulikzylinder mit Wegaufnehmer und Kraftmessdose.
Im Hintergrund: AK-X im Belastungsgestell.

Der Versuch an der AK-X

Die Versuchsreihe besteht aus mehreren Belastungsfällen, die wegkontrolliert durchgeführt werden:

VersuchsfallSoll-LastBeschreibung
1.a6.600 NAusklinkversuch (Funktionsprüfung der Kupplung)
1.b10.521 NQuasistatischer Versuch, Ausgangslage
210.521 NQuasistatischer Versuch, 20° Vorwärtsneigung
310.521 NQuasistatischer Versuch, 40° Neigung, umgedreht
410.521 NQuasistatischer Versuch, 30° gedrehte Ausgangslage
55.395 NQuasistatischer Versuch, 90° gedrehte Ausgangslage

Aufbau und Durchführung

Wie bereits beim Winglet-Bruchversuch konnten wir auch bei diesem Versuch auf die Unterstützung durch die „Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine“ zählen.

Für den Versuch wird der Rumpf der AK-X in das Belastungsgestell eingespannt. Dieses wurde bereits für den Rumpfbelastungsversuch im letzten Jahr verwendet. Durch Drehen dieser Vorrichtung kann die Belastungsrichtung variiert werden. Auch der Belastungswinkel kann dabei variiert werden, um unterschiedliche Start- und Flugzustände nachzustellen.

Versuchaufbau für 30° seitliche Richtung

Zur Aufbringung der Kraft kommt ein Hydraulikzylinder mit Kraftmessdose zum Einsatz. Durch einen Wegaufnehmer am Hydraulikzylinder kann genau und kontrolliert die entsprechenden Kräfte aufgebracht werden. Das Verfahren des Zylinders ist hierbei weggesteuert.

Jeder Lastfall wird mit einer Haltezeit von mindestens 3 Sekunden auf der jeweiligen Soll-Last durchgeführt. Währenddessen werden Verformungen und das Verhalten der Kupplungseinbindung beobachtet.

Versuchsaufbau für den Seilwinkel von 40° nach unten. Dafür wird der Rumpf in Rückenlage gedreht.

Beim ersten Versuch (1.a) wird außerdem der Ausklinkmechanismus geprüft – die Kupplung darf trotz Belastung durch 6600N eine vorgegebene, maximale Entriegelungskraft durch den Piloten nicht überschreiten.


Ergebnisse und Bewertung

Die AK-X bestand alle Belastungsfälle ohne strukturelles Versagen.
Die Soll-Lasten von 10.5 kN wurden erreicht, ohne dass dauerhafte Verformungen oder Schäden auftraten. Die Kupplung blieb funktionstüchtig, und die Verbindung zum Rumpf zeigte keine Rissbildung oder sonstige Schäden.

Ein großer Dank gilt hier wieder der „Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine“ , speziell Dipl.-Ing. Alexander Britner und Jens Gaudig, die uns mit Messtechnik und bei der Versuchsdurchführung wieder sehr unterstützt haben.

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zulassung und in die Luft!

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ProfessorInnenfliegen 2025 – Aller guten Dinge sind drei!


Nachdem das ProfessorInnenfliegen in den vergangenen Wochen wetterbedingt mehrfach verschoben werden musste, konnte am Donnerstag, den 10. Juli 2025, endlich das lang ersehnte Event auf dem Segelfluggelände in Rheinstetten bei perfekten Bedingungen stattfinden.

Unser Hochleistungsdoppelsitzer „ASG 32“, Wettbewerbskennzeichen „KIT“, kurz vor dem Start


Bei strahlendem Sonnenschein und hervorragender Thermik hoben unsere doppelsitzigen Segelflugzeuge zahlreiche Male ab und ermöglichten den Teilnehmenden eindrucksvolle Flüge über ganz Karlsruhe. Die klare Sicht erlaubte atemberaubende Ausblicke auf das Karlsruher Schloss sowie weit über die Region hinaus bis hin zum Schwarzwald. Dank der guten Thermik konnten die ProfessorInnen lange in der Luft bleiben und den besonderen Blick auf ihre Umgebung in vollen Zügen genießen.

Unsere DG-1000 beim Windenstart


Während sich die einen in die Lüfte begaben, wurde am Boden ebenfalls bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Neben einer Auswahl an kühlen Getränken lockten selbstgemachter Kuchen und frisch gebackener Flammkuchen zum entspannten Verweilen. In angenehmer Atmosphäre ließ sich das Fluggeschehen beobachten, unsere aktuellen Projekte näher kennenlernen – oder einfach die sommerliche Stimmung genießen.

Hier und oben: Die DG-1000 bei der Landung, schöne und vielverprechende Cumuli im Hintergrund